Woher kommt der Begriff MONOKEL?
Das Monokel (Kunstwort aus griechisch mono-, „ein“ und lateinisch oculus, „Auge“), auch Einglas genannt, war eine Sehhilfe, die im Gegensatz zur heute verwendeten Brille („Binokel“) aus nur einem Glas bestand und am Auge eingeklemmt wurde.
Das Monokel entwickelte sich aus dem Lesestein, einer geschliffenen Linse aus Quarz,
Bergkristall, oder Beryll, daher das deutsche Wort "Brille".
Dieser wurde zum Vergrößern direkt auf das Schriftstück gelegt.
Ab dem 14. Jahrhundert wurde die Linse vors Auge gehalten.
Im 16. Jahrhundert entstand die Idee, die Linse durch die Muskeln direkt vor dem Auge festzuklemmen, um beide Hände frei zu haben.
